#6 Gemeinschaft

Special Edition aus der Provence, Südfrankreich. Wir sind auf Jugendfreizeit der Evangelischen Jugend Lauf und haben die Ehre, zwei Gäste begrüßen zu dürfen: Luna und Franzi, zwei Teilnehmerinnen der Freizeit.

Mit ihnen sprechen wir über das Thema Gemeinschaft mit Freunden und neuen Menschen aber auch wie eine Gemeinschaft mit Gott aussehen kann.




 

DG: David Geitner

DN: David Naßler




DN: Ja, hallo und herzlich willkommen zu unserem neuen Podcast, der doppelte David. Heute ein besonderer Podcast, aus zwei Gründen. Der eine ist, wir sind hier im wunderschönen Frankreich, in der Provence. Und der andere ist, wir haben heute zwei Stargäste.


DG: Jawoll. Wir freuen uns sehr, dass ihr da seid. Hallo Luna, hallo Franzi. Und dass ihr mit uns heute den Podcast aufnehmt Luna, fangen wir mit dir an: Wie alt bist du? Was machst du in deinem Leben, wenn du nicht in Frankreich abhängst und wie lange bist du schon auf den Freizeiten mit dabei?


Luna: Ja, also ich bin 16 Jahre alt, ich gehe auf das Gymnasium in Lauf. Ich komme jetzt dann in die elfte Klasse und ja-. Ich bin jetzt das zweite Jahr dabei und ja.


DG: Ja, schön, dass du da bist und noch besser, dass du mit dabei bist.


DN: Franzi unser Stargast zwei. Vielleicht magst du kurz erzählen, was du so während deiner Freizeit so machst?


Franzi: Ja, also ich gehe mit dem David gerne zu dem Krümelmonstertreffen mittwochs und Ja. Genau. Und treffe mich gerne mit Freunden und ja. Wie bei Luna gehe ich nächstes Jahr in die Q 11 und da steht noch ganz viel Arbeit vor uns.


DG: Ja, wir kennen uns auch schon sehr, sehr lange. Deswegen freuen wir uns sehr, dass wir mal ein bisschen reden können. So euer Eindruck von der Freizeit bislang?


Franzi: Sehr entspannt.


Luna: Ja, das stimmt. Wir sind dieses Jahr sehr viel weniger als das Letzte. Aber das ist auch ganz schön, wenn man dann mehr Zeit mit jedem individuell verbringen kann.


Franzi: Genau, man lernt jeden besser kennen und hat mehr Zeit zum Quatschen.


DG: Sehr viel tiefere Gemeinschaft im Endeffekt? Ja.


DN: Ihr wart jetzt schon ein paar Mal dabei. Was waren so Highlights, oder warum meldet ihr euch an für so eine Freizeit? Was sind da so die Beweggründe. Es zwingt einem niemand. Warum sagt ihr es ist so cool, wir fahren mit.


Luna: Also ich finde einmal diese Gemeinschaft eben wie gesagt schön und man lernt so neue Leute kennen, die man-, zu denen man davor halt weniger oder keinen Kontakt hatte. Und ja, man schließt neue Freundschaften.

Und wir machen natürlich auch immer ganz oft so richtig, coole Sachen, wie zum Beispiel Kanu fahren gehen.


DN: Durch die Brücke, durch den Gardon untendurch. Vielleicht für alle, die keine Ahnung von Frankreich haben. Gardon ist der Fluss. Pont du Garde. Du Garde, ihr seid doch die französischen Expertinnen. Gard ist-. Ihr habt keine Ahnung, okay.


Franzi: Es ist eine große Brücke, wo wir dann durchgefahren sind. Mit Felsen drüber, oder von denen wir springen konnten, was richtig cool war.


DN: Das Thema heute, wie ich gesagt habe, ich und Gemeinschaft vielleicht zur Erklärung wir machen jeden Tag auch Bibelarbeiten morgens und unterhalten uns ein bisschen über den Glauben und damit auch über Gemeinschaft. Und das Thema heute früh war: Ich und die Gemeinschaft. Was macht für euch eine gute Gemeinschaft aus?


Luna: Naja, dass man auch schwierigere Themen ansprechen kann, untereinander und dass es da jetzt nicht gleich zu Streit kommt, oder dass da nichts tabuisiert wird.


Franzi: Ich finde es auch sehr wichtig, dass man die anderen Meinungen akzeptiert und sie aussprechen lässt und versucht die anderen auch zu verstehen, auch wenn man nicht derselben Meinung ist.


DN: Wie geht es euch, wenn ihr mit einer anderen Meinung konfrontiert werdet und es ist nicht eure? Fällt es leichter das anzunehmen, oder eher schwer? Also mir fällt es manchmal schwer tatsächlich.


Franzi: Also kommt drauf an natürlich, welches Thema. Also wenn es jetzt nur irgendwas Simples ist, wie Essen, dann finde ich es nicht so schwer. Aber wenn es jetzt wirklich tiefgründiger ist, dann muss man einfach versuchen, die anderen auch zu verstehen und seine Meinung aber auch klar darzustellen.


DG: Ich finde da geht es auch immer ganz viel darum, wie ich dann auch meine Meinung verteidige, oder-. Ja, also mache ich das eher aggressiv und möchte ich meine Meinung aufdrücken, oder möchte ich ja, auch natürlich die Punkte vom anderen da irgendwie mit reinnehmen und verstehen. Und daraus mir eine neue Meinung bilden.


DN: Ja, wie ist es für dich Luna?


Luna: Ja, also ich finde-. Also mir fällt es manchmal auch sehr schwer. Aber ich versuche dann immer die Leute zu überzeugen, dass meine Meinung eben auch einen guten Punkt beinhaltet. Aber wenn dann die Leute nicht mit sich reden lassen, dann finde ich ist es ganz schwierig und dann habe ich auch keine Lust mit denen weiter darüber zu reden, ja.


DN: Ich finde es ganz spannend. Jesus hat mal gesagt, wir sollen quasi diskutieren über den Glauben. Dann sollen wir das erzählen. Und wenn nicht, wenn wir merken, da stoßen wir auf kein Echo, dann sollen wir unsere Schuhe quasi sauber machen, also Staub abwischen und einfach weiter gehen. Das finde ich super, das entspannt mich auch ein bisschen, Ja ich will auch überzeugend sein, das ist jetzt so und so und so. Aber Jesus hat gesagt nein, bleibt entspannt. Erzähl es den Leuten und wenn die sagen nein, interessiert mich nicht, dann einfach weitergehen und beim nächsten Probieren. Das sehe ich so. Jetzt aber zum Punkt Gemeinschaft. Wie wichtig ist euch das und wie lebt ihr das auch im Alltag? Also habt ihr da feste Punkte, oder habt ihr feste Gruppen, das ihr sagt, du kommst zu den Krümelmonstern regelmäßig. Wo findet ihr so Gemeinschaft erstmal, ja?


Luna: Naja, also man hat halt immer seinen festen Freundeskreis in der Schule und in der Klasse auch. Und da trifft man sich und man schreibt ja auch ganz viel über WhatsApp miteinander. Und das ist das schon eine schöne Gemeinschaft, wie ich finde, man hat da so seinen Rückhalt, finde ich.


Franzi: Ja, das finde ich auch. Und wenn wir uns bei den Krümelmonstern treffen, oder wenn man hier auf die Freizeit mitfährt, dass man da auch Leute regelmäßig trifft, die man danach auch bei den Krümelmonstern wieder trifft. Die gehen zwar auf andere Schulen, die einen machen eine Ausbildung machen, arbeiten schon und ich finde ich das eigentlich cool, dass man dann auch die noch sieht.


DG: Das man halt einen festen Fixpunkt hat, wo man sich sonst vielleicht im Freundeskreis im Alltag nicht über den Weg läuft. Wie ist es bei dir David?


DN: Ja, wie ist für mich Gemeinschaft? Also letztlich finde ich, wenn man immer in der Gemeinschaft ist, dann ist das etwas Wunderbares. Aber ich merke jetzt auch zum Beispiel auf dieser Freizeit, dass man auch immer wieder einen Rückzugspunkt braucht. Also es muss irgendwo ausgeglichen sein, ich brauche ein bisschen Zeit für mich, dann legt man sich mal kurz ins Bett und dann kommt nach fünf Minuten: „Los da, aufstehen.“ Aber es ist etwas ganz Wichtiges und das ist, finde ich auch dieses NASSLER Ja, ich brauche einfach auch mal hier so einen Cut. Das ist etwas ganz Zentrales auf dieser Freizeit. Neue Menschen kennenzulernen, auch mal so diesen Schritt aus sich heraus zu machen und wirklich mit allen irgendwie mal zu sprechen, den Horizont da auch zu erweitern. Das ist eine coole und schöne Sache.


DG: Mir ist gerade aufgefallen, in Gemeinschaft steckt das Wort Gemein. Also es ist vielleicht beides so ein bisschen-. Ja, genau. Das, was ich denke, Gemeinschaft ist zwar etwas Schönes, aber manchmal kann es einem auch auf den Sack gehen, ja. Tatsächlich, dass es sogar im Wort drinsteckt. Gemeinschaft und Gemein.


DN: Ja, allein kannst du nicht jemanden mobben.


DG: Schwierig, schwierig. Ich habe jetzt so überlegt, ich merke, dass, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber, dass es zunehmend, also für mich schwerer wird, neue Leute kennenzulernen. Also ich tue mich da schwerer. Also ihr seid jetzt noch ein bisschen jünger, ja nicht viel, also. Ein, zwei Jährchen. Wie ist es für euch, also neue Leute kennenzulernen? Fällt einem das leicht?


Franzi: Also ich finde es kommt darauf an, ob man die kennenlernt und dabei noch Leute sind, die man auch kennt. Weil wenn man jetzt auf eine Freizeit geht, wo ich ja schon die Hälfte vom letzten Jahr kannte, da fand ich es nicht so schwer jetzt neue Leute kennenzulernen. Aber ich tue mir glaube ich ein bisschen, nächstes Jahr schwer in der elften Klasse, wenn man mal so einen neuen Jahrgang hat und alle so neu kennenlernt. Also klar man kennt die vom Namen, vom Sehen und noch von den letzten Jahren, aber trotzdem. So in einer Klasse zu sein finde ich schon noch einmal krass.


DN: Ich glaube da ist oft dann die Angst, die mitspielt, dass alle anderen sich schon kennen und man kommt allein. Und so ging es mir zum Beispiel letzte Freizeit. Ich habe gedacht, ihr seid schon eine große Gruppe. Ich meine teilweise war das auch schon so. Und komme da rein und so ja okay, was mache ich jetzt hier zwei Wochen und war so ein bisschen für mich. Und was dann ganz wichtig ist, das hatten wir vorher auch in der Bibelarbeit, dass man ein Medium braucht. Also jeder hat so sein Medium für sich. Ich habe dann eben Sport entdeckt, habe dann ja mit den Leuten einfach ein bisschen Wasserball gespielt, Basketball gespielt und bin dann da quasi so in die Gruppe reingekommen. Ja, man braucht ein Medium.


DG: Was zusammen machen, was zusammen erleben. Ja mit dem Kanu fahren hatte ich das Gefühl, war es einfach dann nochmal eine andere Gruppe nach so einer Aktion, oder irgendwas zusammen macht. Wie ist es für dich Luna?



Luna: Ja, ich finde auch, dass wenn man so in eine neue Gruppe reinkommt, wo man so sehr wenige oder gar keine Leute kennt, dann ist es immer schwerer-, dann muss man immer seinen eigenen Schweinehund überwinden, um sich da einzufinden. Also ich glaube, ich bin ein sehr offener Mensch und mir fällt es eigentlich immer leicht. Aber es ist tatsächlich so, dass in meinem Leben jetzt ich wenig in neue Gruppen reinkomme, weil ich eher so in der Klasse bin in meiner Schule. Und ja.


DG: Ist halt die Frage, ob ich mit jeder Gruppe tatsächlich, also was du jetzt sagst, oder mit jeder-. Es gibt einen Unterschied zwischen einer formalen Gruppe und informell. Kommt aus der Pädagogik. Aber es ist halt die Frage, ob man wirklich auch mit jedem aus der Klasse Gemeinschaft haben will. Also das will ich vielleicht auch gar nicht. Das muss auch nicht sein. Sondern halt eher so zu schauen, wo sind meine Punkte, wo sind meine Leute, mit denen ich dann auch wirklich Deep Talk sozusagen wirklich sprechen kann.


DN: Ja, es ist viel wichtiger, wenn man auch diese tiefen Freundschaften hat, die dann auch länger halten als mal kurze flüchtige Bekanntschaften.


DG: Gab es bei euch während Corona, Friend Detox. Also habt ihr mehr oder weniger Freunde. Ich habe von ein paar gehört, dass aussortiert wurde, weil sich manche nicht gemeldet haben.


Franzi: Ja, also man hat schon gemerkt, welche Freunde wirklich einen als Freund schätzen und die sich halt auch gemeldet haben und einfach gefragt haben: „Ja, wie geht es dir? Was machst du so?“ Und Manche haben sich halt gar nicht gemeldet und dann fällt einem schon mal auf so, wer wirklich so die Freunde für das Leben sind und nicht nur Bekannte, wie du gerade schon gesagt hast.


DN: Das wird viel mehr noch verstärkt. Also die, die sich gemeldet haben denkt man sich so, Wow, voll cool. Hat mich gefreut. Und die, die sich nicht gemeldet haben, ja, ok. Wobei ich finde, da muss man immer aufpassen. Also ich habe auch viele Leute, bei denen ich mich nicht melde und dann nach drei Jahren kommt wieder eine Nachricht. Und ich denke mir dann freue ich mich auch richtig drüber, geil. Und dann fange ich einfach wieder da an, wo wir aufgehört haben und bin jetzt nicht sauer auf den, weil er sich jetzt nicht gemeldet hat. Denn ich habe es ja auch nicht gemacht.


Luna: Ja, ich finde es kommt darauf an, welche Beziehung du mit der Person hast und welche Vergangenheit und was du mit ihm schon erlebt hast und ja.


DG: Ja, ein guter Bekannter von mir, der hat-. Also wir sehen uns auch vielleicht so einmal im Jahr, wenn überhaupt. Aber er schickt mir halt jedes Jahr, jetzt kommts nicht an Weihnachten, sondern an Ostern eine Karte.

Ja. Ich bekomme von ihm jedes Jahr eine Osterkarte. Richtig cool. Das volle Programm, mit der Ostergeschichte. Ich wusste bis zu der ersten Karte gar nicht, dass es Osterkarten gibt. Also ich habe noch nie eine Osterkarte verschickt. Hoffentlich keine Karfreitagskarte - Ja, ja, ja, ja. Wenn man dann die Kreuzigung schickt, dann weiß ich auch Bescheid. Nein, wirklich es kommt jedes Jahr und wir freuen uns auch darüber. Und der ist auch bei uns im Freundeskreis derjenige, der schreibt immer Karten und ruft dann einfach trotzdem unverhofft irgendwann an. Also, aber ich sehe den nie. Aber ich weiß, an Ostern kommt eine Karte und blöd gesagt, ich freue mich dann irgendwie auch drauf, wenn diese Karte kommt. Aber auch klar, weil wir halt davor uns kennengelernt haben und dann zusammen studiert haben und so. Also es kommt nicht auf die Zeit an, sondern irgendwo vielleicht auch auf, wie ernst meint es dann jemand. Wie ist es für euch, wenn wir sagen Gemeinschaft, Gemeinschaft mit Gott, Gemeinschaft mit Glauben? Ich meine das ist auch hier Thema. Sehr kontroverses Thema. Auch hier eure Meinung, oder wie lebt ihr Gemeinschaft? Fällt es euch leicht, fällt es euch schwer?


Luna: Ja, wie meinst du Gemeinschaft mit Gott? Also, in der Gemeinschaft mit Menschen und dann mit Gott noch dazu, oder?


DG: Also genau. Wenn man sagt, diese Freizeit ist so eine Blase, ja, so sehe ich das. Das ist so eine Blase und hier ist immer alles schön und gut, ja, da ist immer alles super. Man hat jeden Tag Zeit, so. Und dann geht man, aber raus und dann kommt der dreckige Alltag. Und habt ihr Rituale, oder fällt euch das leicht, oder sagt ihr boah nein, das ist schon auch schwierig? Also mir persönlich fällt es schwer an manchen Punkten im Alltag da irgendwo auch die Zeit zu finden. Ich versuche es immer, aber ich tue mir schwer.


DN: Also, wenn ich mal jetzt so erzähle. Ich habe ja noch nicht so viel Erfahrung mit Freizeit. Und ich war ja letztes Mal zum ersten Mal dabei, heute das zweite Mal. Aber was mir letztes Mal so ging, ich habe halt einen Punkt mit rausgenommen und das war eben das Thema Liebe. Und Liebe gegen diese Welt an und sowas. Und habe wirklich eigentlich das ganze Jahr an diesem Satz geknabbert. Ich habe mir immer dann Gedanken gemacht dazu. Und ich hoffe, dass es dieses Jahr auch so ist, dass ich einfach irgendwie so einen Gedanken mitnehme und den ein Jahr lang verarbeiten werde oder versuche, ja. Man kann nicht unendlich viele Themen mit rausnehmen. Man muss sich auf irgendwas fokussieren. Und ich glaube das ist ganz spannend. Dann da diese Gemeinschaft eben zu leben, oder eben-. Die Gemeinschaft mit dem Fokus, diesen Satz zu beurteilen und da ja meine Erfahrungen zu sammeln. Wie ist es so für euch, wenn ihr jetzt die Gemeinschaft mit Gott hier in der Freizeit erlebt und dann nach Hause kommt? Also du hast schon gesagt mit dem Krümelmonster, aber wo erlebt ihr Gemeinschaft mit Gott im Alltag?


Franzi: Also du hast ja schon oft gemeint, dass Singen ja auch Beten ist. Und ich habe vor allem letztes Jahr nach der Freizeit eigentlich durchgehend nur noch diese Lieder gesungen, die wir halt hier jeden Tag singen, beim Abend am Schluss, oder auch gestern, als wir eine umfassendere Bibelarbeit hatten. Und ich werde es jetzt wieder dieses Jahr machen werde, weil ich die Lieder einfach sehr gerne höre und-.


DN: Dann brauchen wir ein neues Liederbuch mal, um neue Lieder reinzubekommen.


DG: Ja, müssen wir mal schauen. Ich finde es auch schwer, man singt meistens die Bekanntesten, aber man merkt es auch, wenn man dann was Neues singt, dann ist erstmal Ruhe. Das ist immer so ganz schwierig, ich kenne das. Aber ich glaube das ist auch-. Wir Menschen sind so, dass wir irgendwo Halt brauchen. Ja, es ist so. Und wir glauben manchmal wir brauchen das alles nicht mehr, aber warum gehen die Leute an Weihnachten in den Gottesdienst. Für die meisten ist das ist nur Ritual. Also erstmal gar nicht negativ gemeint, sondern einfach, da kann man sich reinfallen lassen, da fühlt man sich aufgehoben. Und auch da, man kann sich reinfallen lassen in Lieder, verbinde mit etwas positivem, etwas Bekannten. Und das ist ja letzten Endes der Wunsch zu diesem großen Gott, wo auch immer er dann ist, irgendwo zumindest zu versuchen Kontakt zu bekommen.


DN: Ja und wir erhoffen natürlich, dass wir diesen Kontakt jetzt auf den nächsten Tagen in der Freizeit noch halten und auch stärken können. Und damit verabschieden wir uns. Wir freuen uns auf ein paar coole Tage noch hier in Frankreich. Tschüss von der Terrasse aus.

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